Herzlich willkommen an der PRIMUS-Schule in Titz! 

Fußball-Schulmeisterschaft 2019

Kleine Kicker ganz groß

 

Manche trugen Trikots ihrer großen Vorbilder. Einige traten mit Schienbeinschonern und Schweißband an. Andere brachten Plakate mit, auf denen etwa stand: „Das wahre Leben beginnt mit dem Anstoß!“ Es gab sogar Cheerleader, die sich extra Pompons und Haarschmuck aus Krepppapier gebastelt hatten. Auf den ersten Blick war klar: Auf dem Sportplatz ging es um „König Fußball“.

Zum ersten Mal fand in der letzten Juniwoche nämlich die Fußball-Schulmeisterschaft statt, die die PRIMUS-Schule gemeinsam mit der SG Titzer Land organisiert hatte. Bei strahlendem Sonnenschein traten Klassen in den einzelnen Jahrgansstufen gegeneinander an. Die Spiele dauerten jeweils zehn Minuten. Zwischendurch hatten die Schülerinnen und Schüler Zeit, auf der Hüpfburg zu toben, den besten Torwandschützen zu ermitteln oder sich ein kühles Getränk, Pommes Frites und eine Bratwurst zu organisieren. Zuschauer waren zahlreich erschienen, darunter viele Eltern. Die Mannschaften wurden lautstark angefeuert. Alle bekamen einen Pokal. Am Ende hatten alle beherzigt, worauf Schulleiterin Stefanie Törkel-Howlett schon zu Beginn des Turniers hingewiesen hatte: „Nicht der ist der Sportlichste, der die meisten Tore schießt, sondern der, der an die Mannschaft denkt und sich fair verhält.“

Unser Zelt für das Zirkusprojekt steht!

Danke für die vielen fleißigen Hände! Morgen geht es los....



Auszug aus den Jülicher Nachrichten vom 08.06.2019

Schulbank mit der Manege getauscht

Titzer Primusschüler werden in nur einer Woche zu Zirkusclowns, Artisten und Zauberern

Ein Artikel von Benjamin Wirtz

TITZ Ein großes, buntes Zelt erstreckt sich über den Platz, es duftet nach Popcorn und Zuckerwatte und Musik bringt die Besucher in Laune. Es scheint ein gewöhnlicher Zirkus zu sein, doch es ist ein besonderer: Das Zelt steht auf einem Schulgelände, Stars in der Manege sind Titzer Primusschüler. Sie alle sind in wenigen Tagen zu Artisten geworden, zu Clowns, Fakiren, Jongleuren oder Feuerspuckern. Zwei Vorstellungen gab der Zirkus Casselly am Freitag, zwei weitere folgen am Samstag.

Es war die erste Zirkus-Projektwoche, die die Schule organisiert hat. Hier lernten die Schüler von echten Profis: Der „Zirkus Casselly“ schult die Mädchen und Jungen in einer Woche bis zur Bühnenreife. Schulleiterin Stefanie Törkel-Howlett ist vom „pädagogischen und artistischen Geschick“ der Cassellys beeindruckt. Die Schüler dürfen sich aussuchen, als was sie ausgebildet werden - etwa als Clown, Akrobat oder Zauberer. „Da werden Talente gesehen, die wir an der Schule so nicht entdecken können“, so Törkel-Howlett.

Die Kinder freuen sich über die neuen Rollen - schon allein, weil so etwas viel aufregender ist als der normale Unterricht, wie die 8-jährige Mira bestätigt, die im Kurs der Trapezkünsüer war. Sie kann sich vorstellen, später im Zirkus zu arbeiten. Die Gründe liegen auf der Hand: „Weil es mir Spaß macht!“ Sie ist nicht die einzige, die so denkt. „Wenn das Zirkusprojekt zu Ende ist, dann werden wir wahrscheinlich kaum noch Schüler da haben, weil die alle mitreisen wollen“, sagt Törkel-Howlett und lacht.

Vor der ersten Vorstellung ist Mira etwas aufgeregt - ebenso wie die 10-jährige Gulia, die gleich als Clownin die Zuschauer zum lachen bringen muss. Diese Aufregung ist einerseits berechtigt, weil im Zirkuszelt die Reihen mit Zuschauern gefüllt sind; andererseits besteht kein Grund für Nervosität, denn die Schüler sind ganz sicher in dem, was sie tun. Und das merken auch die Zuschauer: „Jedes Kind hat es mit Bravour gemacht“, sagt Gisela Trapp in der Pause der ersten Vorstellung. Ihr Enkel ist auch in der Manege zu sehen.

Sie findet es beeindruckend, wie die Kinder in der kurzen Zeit so eine Show eingeübt haben. Angst vor Unfällen bei der Akrobatik oder den Feuershows hat sie keine. „Die Leute, die das tun, wissen, was sie tun“, lobt sie den Zirkus Casselly. Ursula Schäfer steht neben ihr und ist ebenfalls begeistert. „So etwas hätten wir damals auch gerne gehabt“, sagt sie und spricht damit aus, was wahrscheinlich viele Erwachsene im Zuschauerraum denken.



Kinder machen Zirkus

„Vorhang auf! Manege frei!“, hieß es am Pfingstwochenende in der PRIMUS-Schule in Titz. Freitag und Samstag starteten insgesamt vier Aufführungen im Zirkuszelt, das der Kinder-Mitmach-Zirkus Jonny Casselly direkt neben dem Schulgebäude aufgeschlagen hatte. Die Schülerinnen und Schüler wurden zu Zirkuskünstlern. Eltern, Großeltern, Lehrer und Kinder kamen in Scharen und ließen sich von der bunten Glitzerwelt verzaubern.

Sie staunten über die Künste der Magier, hielten bei den waghalsigen Übungen der Trampolinspringer, Seiltänzerinnen und Trapezkünstler den Atem an. Sie lachten lauthals über die Späße der Clowns und über die ulkigen Einfälle der Bodenturngruppe der „alten Männer“. Und sie beklatschten begeistert die Darbietungen der Jongleure und Fakire, die todesmutig mit Flammen spielten und sich ohne mit der Wimper zu zucken auf Nagelbretter legten.

Die Shows waren der Höhepunkt der Woche, in der sich alles um den Zirkus drehte. Die Schülerinnen und Schüler übten mit den Artisten der Familie Casselly und arbeiteten mit den Lehrern kreativ zum Thema. So entstanden unter anderem Plakate, Bilder und Banner. Während der Aufführungen sorgten Mitglieder des Fördervereins und andere ehrenamtliche Helfer für das leibliche Wohl der zahlreich erschienen Gäste. Schulleiterin Stefanie Törkel-Howlett dankte allen Beteiligten. Ohne die Unterstützung des Fördervereins wäre das Projekt nicht möglich gewesen. Ein besonderes Lob sandte sie an die Familie Casselly. Die habe mit artistischem und pädagogischem Geschick die Kinder begleitet, bewegt und begeistert. Der Erfolg wurde vor allem beim Blick in die Gesichter der jungen Artisten am Ende der Shows sichtbar: Die strahlenden Augen verrieten, dass das Lampenfieber dem Stolz über das Erreichte gewichen war.



Kinderträume im Rathaus

Morgens in der PRIMUS-Schule in Titz. Blicke schweifen aus dem Fenster über die Felder. „Sieht das heute schöne aus“, wird plötzlich der Sonnenaufgang kommentiert. Tatsächlich leuchtet der Himmel in allen Farben. Die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse bewundern die Kunst in den Wolken. Der Griff zu Farben und Pinsel folgt sofort und es entstehen vom Morgenhimmel inspirierte kunterbunte Himmelsbilder.


Diese Bilder sind derzeit im Rahmen der Ausstellung „Himmelsräume – Farbträume“ im Erdgeschoss des Rathauses in Titz zu sehen. Die Idee zur Ausstellung kam den Schülerinnen und Schülern während des Deutschunterrichts. Sie sollten einen offiziellen und förmlichen Brief schreiben. „Lasst und doch fragen, ob wir eine Ausstellung im Rathaus machen dürfen. Wir haben doch so viele Bilder.“ Gesagt, getan. Der Bürgermeister antwortete prompt.


Während der Ausstellungseröffnung lobte Bürgermeister Jürgen Frantzen das Engagement der Kinder: „Durch euch wird das Rathaus bunter.“ Die Werke ließ er sich auch gleich erklären. „Ich habe die Farben mit einem Strohhalm über das Papier gepustet“, erläuterte Chris die Technik, mit der er sein abstraktes „Tupfenbild“ gefertigt hatte.


Froschkönig, Rapunzel, Rotkäppchen - neben den Himmelsbildern sind noch andere Werke im Rathaus zu sehen, etwa Bilder zum Thema „Märchen“. So hat beispielsweise der Kaiser aus „Des Kaisers neue Kleider“ Gewänder im Stil von Gustav Klimt bekommen. August Macke lieferte das Bild „Landschaft mit Kirche und Weg“, das die Kinder nutzten, um den Raum um das Bild herum zu erweitern.


„Was sieht man, wenn man den gelben Weg über die Hügel weitergeht?“ Auch zu dieser Frage hatten sich die Kinder Gedanken gemacht. Tiere, die Donuts fressen, Einhörner, die auf Wiesen grasen, Städte, die neongrell leuchten, ferne Länder – der Phantasie waren keine Grenzen gesetzt. „Und was sehen Sie, Herr Frantzen?“, wollte Cornelius wissen. Der Bürgermeister fühlte sich an eine leuchtende Landschaft im Süden erinnert. „Hinter den Hügeln liegt das Meer.“


Besonders interessant sind die Objekte, die in der Ausstellung ins rechte Licht gerückt werden. Die Kinder sollten ihre Traumräume aus alten Materialien gestalten. Aus Schaschlikspießen wurden Regale, aus Zahnstochern Tisch- und Stuhlbeine. Es gibt flauschige Kuschelecken, Hochbetten und Schaukeln.


Wer die Bilder und Objekte der Schülerinnen und Schüler der PRIMUS-Schule einmal in Ruhe betrachten will, hat dazu noch bis Dienstag, 2. April, zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses Gelegenheit.

Viel Applaus für die jungen Künstler

 

Kinder haben Rechte!“, tönte es durch die Aula der PRIMUS-Schule. Schülerinnen und Schüler mit Plakaten stürmten das Gebäude. Pfiffe, Buhrufe und Gebrüll – die lautstarke Protestaktion gehörte zur Inszenierung des Musicals „Jedes Kind kann irgendwas“, das die Schülerinnen und Schüler des vierten Jahrgangs mit Unterstützung einiger Fünftklässler auf die Bühne brachten.

Darin kämpfen Kinder für den Erhalt ihres Jugendheims, stellen sich mutig den Erwachsenen entgegen, die ihnen den Platz und die Möglichkeiten nehmen wollen, ihre Talente zu entdecken und zu erproben. „Wenn jeder das einbringt, was er gut kann, dann schaffen wir das zusammen“, lautete die Botschaft des Stückes, mit der sich die Schülerinnen und Schüler gut identifizieren konnten. Denn die Förderung individueller Stärken und gemeinsame Erfahrungen sind auch Bestandteil des Schulalltags in der PRIMUS-Schule.

Insgesamt gab es übrigens drei Aufführungen für Eltern, Schüler und Kindergartenkinder und alle waren ein voller Erfolg. Bereits zum dritten Mal wurde ein Musical-Projekt in der PRIMUS-Schule durchgeführt. Viele Monate studierten die Kinder emsig ihre Rollen ein. Der Chor probte, um die mitreißenden Gesangsstücke darbieten zu können. Andere Kinder bauten ein buntes Bühnenbild. Erstmals wurden professionelle Headsets eingesetzt, so dass die Kinder frei auf der Bühne agieren konnten.

Sicherheitstraining im Umgang mit Hunden für die Klasse 3b

Da jedes Jahr sehr viele Kinder im Alter zwischen 3 und 11 Jahren von Hunden gebissen werden, ist es der PRIMUS Schule ein Anliegen, ihre Schülerinnen und Schüler zu schützen.
In den seltensten Fällen ist die Ursache für derartige Unfälle ein aggressiver Hund. Unwissenheit, mangelnde Aufklärung und daraus resultierendes falsches Verhalten seitens der Kinder führen in der Regel dazu, dass Hunde schließlich zubeißen.
Zunächst hat die Klasse 3b typische Situationen kennengelernt, in denen es zu Beißunfällen kommt.

Mit sorgfältig ausgewähltem Bildmaterial haben die Kinder gelernt, wie Hunde mithilfe ihrer Körpersprache Gefühle ausdrücken und welche Beschwichtigungssignale sie einsetzen, bevor es zu einem Beißverhalten kommt.

In einer Geschichte über Hunde haben die Kinder viele gefährliche Situationen kennengelernt und erfolgreich Lösungsstrategien diskutiert. Mit einem Arbeitsblatt zum Thema haben sie die Ergebnisse gesichert.

Bevor Schulhündin Ira zum praktischen Einüben der erarbeiteten Verhaltensweisen zur Schule kam, haben die Schülerinnen und Schüler besprochen, wie man sich in Anwesenheit eines Hundes in der Klasse verhalten sollte und wie man sich einem fremden Hund richtig annähert. Dann war es endlich soweit und der Hund durfte mit zur Schule kommen. Die Kinder haben in gestellten Situationen das erlernte Verhalten mit Erfolg am Hund erprobt.

Ein Spiel, bei dem es Wissensfragen zu beantworten und Aktionsaufgaben mit dem Hund auszuführen gab, diente als Grundlage.
Unter anderem wurden folgende Situationen geübt:

Wie man sich mit Roller und Fahrrad beim Hund verhält ….

wie man einen fremden Hund streichelt…

wie man an einem Hund vorbeigeht, der vor einem Geschäft angeleint ist

wie man ein Kuscheltier zurück bekommt, wenn der Hund es geklaut hat …
und vieles mehr.

Stolz nahmen die Kinder ihre Urkunden in Empfang.